Nachhaltigkeit
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„Nachhaltige“ Marken und Unternehmen, die zu großen Konzernen gehören

Nachhaltige Marken von grossen Konzernen

Für mich wird das Einkaufen mittlerweile immer schwieriger und der Drang zur Selbstversorgung immer größer, wenn ich ehrlich bin.

Man ist abhängig von den Unternehmen, die die Produkte herstellen, die wir im alltäglichen Leben so brauchen: Lebensmittel, Drogerie und ab und an auch Kleidung.

Wir sind darauf angewiesen, dass sie ihren Job gut machen und können nur auf die Siegel und dass, was sie uns erzählen vertrauen.

Ich gehe eigentlich nur noch im Bio-Supermarkt einkaufen, da ich dort davon ausgehe, dass die verkauften Produkte ressourcenschonend hergestellt werden und die dahinterstehenden Unternehmen etwas zum Umweltschutz beitragen und kein Menschen- oder Tierleid verursachen möchten.

Leider kommt es immer öfter vor, dass solche Unternehmen an große Konzerne verkauft werden oder diese Konzerne eigene „nachhaltige“ Produkte entwickeln. Konzerne die rein für den Kapitalismus leben und die sich mit solchen Schritten das Aufpolieren ihres Images versprechen, Stichwort Greenwashing.

Aber genau solche Konzerne möchte auf keinen Fall unterstützen und muss daher selbst im Biomarkt dreimal hinschauen, ob ich das Produkt auch kaufen möchte.

Damit ihr es ein wenig einfacher habt, habe ich hier eine Liste an Marken und Unternehmen, die zu großen Konzernen gehören, zusammengestellt:

Nahrung
Drogerie
Hunde

 

Warum es übrigens so wichtig ist auf Nachhaltigkeit zu achten, erfährst du in meinen Beitrag „Der Treibhausgaseffekt – Entstehung, Folgen und was du dagegen tun kannst„.

Folge mir auch gerne auf Instagram unter @julia.wenderoth.

 

 

 

 

 

 

25 Kommentare

  1. Kay sagt

    Hallo,
    Danke für die Infos! Wir benutzen den Soda Stream mit Glasflaschen. Gibt es dazu eine Alternative, wenn man nicht auf Wasser mit Kohlensäure verzichten möchte?
    LG

  2. MiaSopfie sagt

    Ich frage mich nun ob es nachhaltig wäre den Soda stream zu ersetzen …..

    Wegschmeißen-neu kaufen. Davon wollen wir doch auch weg.

    • Julia sagt

      Das stimmt absolut…wenn man ihn nicht mehr verwenden möchte (ich glaube man braucht dafür Kartuschen, oder? Habe so etwas noch nie verwendet 🙂 ) dann könnte man ihn zum Beispiel verkaufen oder verschenken…bitte auf keinen Fall wegschmeißen. Und so müsste zumindest kein Neuer produziert werden 🙂

      Oder falls er kaputt gehen sollte und nicht mehr reparierbar ist, dann eben auf andere Hersteller setzen 🙂

    • MissSmile sagt

      Genau das dachte ich eben auch! Ich benutze meinen Sodastream seit 17 Jahren und bin froh a) nicht Wasserflaschen schleppen zu müssen b) viel günstigeres Wasser zu trinken (das Leitungswasser ist hier im Kreis Pinneberg super lecker!) und weder Plastik- noch Glasflaschen ständig neu zu „verbrauchen“. Ich bleib dabei, denn ich glaube, dass es trotzdem so die ökologischste und ökonomischste Variante für uns ist, da meine Patrone vielleicht alle 2-3 Monate mal leer ist. (Sonst trinken wir nämlich meist direkt gefiltertes Leitungswasser ohne Kohlensäure). Andere Kohlensäurepatronen gibt’s hier auf‘m Dorf nicht, ich bin froh, dass ich die Sodastream bei Rossmann kriege. Im Internet ordern würde auch wieder den CO2 Ausstoß erhöhen… 🤷🏼‍♀️

  3. Hallo liebe Julia,
    Danke für den Artikel!
    Ich habe bisher Sante & Ecover Podukte gekauft – und hatte keine Ahnung, dass sie zu L‘oreal / SC Johnson gehören. 😱

    • Julia sagt

      Hallo Nike,

      sehr gerne und ja es ist wirklich schade, dass diese beiden Unternehmen verkauft wurden 🙁

  4. Daniel sagt

    Hallo!

    Ich verstehe den Ansatz des Artikels, aber die stumpfe Pauschalisierung ist mir zu platt.

    „Nur“ weil ein nachhaltiges Unternehmen verkauft wurde, heisst das nicht AUTOMATISCH, dass sie danach alles hinschmeißen.

    Ich kaufe weiterhin Ecover, da sich an den Produkten nichts geändert hat.

    Diese Art von Logik kenne ich nur aus dem Musikbereich „Bäh, die hört man jetzr im Radio, dir sind Mainstream und haben sich verkauft!“

    Wie gesagt, guter Ansatz, aber leider nicht zu Ende gedacht.

    • Julia sagt

      Hallo Daniel,

      da kann natürlich jeder handhaben, wie er möchte. Allerdings werde ich keine großen Konzerne unterstützen, die Menschen ausbeuten und ihnen das Wasser wegnehmen, die an unserer Erde Raubbau betreiben und das alles nur aus Profitgier. Der Gewinn, der bei Ecover erwirtschaftet wird, wird nach oben durchgereicht und macht damit sowieso schon Reiche nur noch reicher. Ich glaube da hast DU nicht ganz zu Ende gedacht.

      Es gibt wunderbare Alternativen und man kann damit kleinere Unternehmen unterstützen, die es mit Nachhaltigkeit wirklich ernst nehmen.

      Liebe Grüße
      Julia

  5. Alicia sagt

    Liebe Julia

    Danke für die Markenliste! Erst gerade habe ich mir pukkatee gekauft &‘ mich riesig ab der Verpackung gefreut. Auf der Innenseite des Kartons sind viele Tiere abgebildet &‘ mehrere kurze Texte über Nachhaltigkeit &‘ Umweltschutz.
    Nun, jetzt heisst es einfach nur noch aufbrauchen &‘ keinen Neuen mehr kaufen.
    Schönen Tag dir!:)

    LG Alicia

  6. Wir haben den Sodastream, dieses funktionierende gerät nun wegzuschmeißen wäre ja null nachhaltig. Es gibt aber inzwischen „noname“ CO2 Kartuschen bei DM. Falls diese besser sind.

    • Julia sagt

      Zu einem Kommentar weiter oben habe ich schon geantwortet, dass das natürlich nicht der richtige Weg wäre. Ich habe das in meinem Beitrag auch nicht geraten 🙂

  7. Miriam sagt

    Hallo Julia,
    wow. Ich bin platt. Das wusste ich nicht. Die großen Konzerne werden immer größer und kontrollieren einfach alles.
    Ich habe bisher ecover gerne gekauft, sowie pukka, Alpro, provamel, Logona und sante. Auf welche Alternativen greifst du zurück?

    • Julia sagt

      Hallo Miriam,
      so ist es leider.
      Ich wasche gerade mit seepje. Werde aber mal schauen, dass ich Wasch- und Putzmittel vielleicht mal selber mache. Tee trinke ich leider nicht so viel, aber bei uns im Biomarkt gibt es viele Alternativen. Für Sojamilch kann ich das Hofgut Storzeln empfehlen und meine Kosmetik ist mittlerweile sehr reduziert. Ich nutze zum Beispiel nuud als Deo und reines Jojobaöl als Pflege.

      • MissSmile sagt

        Probier doch mal das Waschmittel von der Waschkampagne (einfach googlen), das nutze ich seit Jahren. Du bestellst es passend zu deinem Wasserhärtegrad. So ist nämlich nicht überflüssig viel Weichmacher drin. 😉
        Deo mach ich selbst aus Natronpulver, dass ich in warmem Wasser auflöse und dann ein paar (nicht zu viel!) Ätherisches Öl (ich liebe Zitrone, Orange oder Minze, Lavendel…) dazutropfe. Ist es dir zu wässrig, kannst du einen puderhauch Xanthan zufügen und gut mit Schneebesen rühren, das dickt es an. Ohne Alu, ohne sonstwas. Dann füllst du es in einen Deoroller, den du in der Apotheke kriegst und 1.000 fach wiederverwenden kannst. Ich nutze es jetzt ein Jahr und bin sehr happy! 😉🥳

  8. Soazic sagt

    Hallo Julia,
    Mal neben bei gefragt, warum soll es schlimm sein das Marken die bio standard erfüllen und eventuell sich andere nachhaltige standard verpflichten von Konzern gekauft werden. Ich finde, dass es zeigt das immer mehr Menschen die kaufen und sich dafür interessiren oder nicht? Und es unterstutzt die bio und nachhaltige standard, die ganz pragmatisch gesehen auch geld brauchen um sich zu entwickeln.
    Danke für’s Artikel

    • Julia sagt

      Weil dann die Anteilseigner der großen Konzerne das ganze Geld abbekommen und ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Geld auf der Welt Gutes tut, zumindest nicht in großen Teilen. Daher möchte ich die kleinen Unternehmen unterstützen, die es ernst meinen und nicht den großen Konzernen mein Geld zuschieben 🙂

  9. Hallo Julia,du wäscht mit seepje,leider werden diese „Waschnüsse“ in Ländern wie Nepal angebaut.Wenn wir hier vermehrt Waschnüsse nutzen,steigt in den Anbaugebieten leider die Nachfrage und da wir mehr dafür bezahlen können,steigen auch für die Einheimischen die Preise für die Waschnüsse,was dazu führt,dass die Einheimischen ihre Wäsche nun zunehmend mit synthetischen Waschmitteln in ihren Flüssen waschen.
    Außerdem müssen die Waschnüsse auch erstmal von Nepal hier her gelangen,ich sage nur CO2.Nachhaltig ist nicht so leicht,wie man es sich wünscht.Wenn der Verbraucher nur noch die Öko-Variante von Loreal un Co kaufen und den anderen Kram in den Regalen stehen lassen,haben auch die großen Firmen keine andere Wahl,als nur grün zu produzieren.Wir Verbraucher müssen Druck machen!Auf die Wirtschaftsmarionetten von Politikern brauchen wir nicht warten.Außerdem sind Wir Verbraucher in der Überzahl!!!

    • Julia sagt

      Hallo Tina,
      mittlerweile wasche ich nicht mehr mit Seepje, sondern mit Waschmittel aus dem unverpackt-Laden. Man entwickelt sich ja immer weiter. Ich möchte dennoch mein Geld nicht den großen Konzernen geben, sondern die kleinen Unternehmen unterstützen. Nur so kommen wir aus der Machtklammer der wenigen großen Unternehmen wieder heraus, meiner Meinung nach 🙂
      Aber klar, wir Verbraucher tragen einen großen Anteil an den Veränderungen, aber auch durch die Politiker müssen entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden.
      Liebe Grüße
      Julia

  10. Annemarie sagt

    Ich arbeite seit knapp 20 Jahren in einem Bioladen ( Mittelfranken ) und bekomme es hautnah mit was so los ist! Einen Großteil der Produkte hat unser Chef/Einkauf aus dem Sortiment genommen. Provamel ist leider noch im Sortiment 😐