Meditation, Wake up
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Meditation – viel mehr als nur Stillsitzen

Meditation einfuehrung Meditieren Anleitung

Vor ein paar Monaten verband ich das Meditieren noch mit etwas Hochspirtuellem, ja fast sogar mit einem Touch von Hokuspokus. Doch ich merkte sehr schnell, dass dies etwas sehr Natürliches ist und nichts mit Trancezuständen oder Räucherstäbchen und Co. zutun haben muss (die Betonung liegt auf “nicht muss”).

Den Zugang zur Meditation hat mir Conni Biesalski geschaffen. In ihren beiden YouTube-Videos (du findest sie hier und hier) erklärt sie es sehr gut und so geerdet. Das finde ich an ihr übrigens so wunderbar, sie bringt diese großartigen spirituellen Dinge immer auf den Boden zurück, so dass Menschen wie ich, die noch in den gesellschaftlichen Vorstellungen gefangen sind (bzw. waren), eine Tür in diese neue Welt geöffnet wird.

Die Meditation nimmt eine große Bedeutung im Teil meines Konzeptes Wake up. ein. Hier erfährst du mehr darüber. Zudem findest du eine eigene Lektion in meiner Facebook-Gruppe „Community is always a good idea“ mit vielen hilfreichen Quellen dazu.

Was ist Meditation?

Vom Grunde her ist Meditieren das „Sein mit sich selbst ohne dass Gedanken dieses stören“, so meine Interpretation. Wörtlich übersetzt heißt es „sich vertraut machen“.

Im Klartext: verbringe endlich mal Zeit mit dem wichtigsten Menschen in deinem Leben: dir selbst! Ständig sind wir auf der Suche nach Beschäftigung, aber diese brauchen wir gar nicht, wir brauchen nur uns selbst.

So bereitest du dich darauf vor

Um dich wirklich auf die Meditation einlassen zu können, schaffe dir genug Raum dafür. Suche dir einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist und mit dem du Sicherheit verbindest.

Mache es dir so bequem wie möglich, entweder auf einem Stuhl oder im Schneidersitz auf einem Meditationskissen oder auf dem Boden. Von einer Yogalehrerin bekam ich für den Schneidersitz auf dem Boden den wertvollen Tipp, eine Decke zu einem Drittel unter den Po zu schieben. Damit kippt dein Becken nach vorne und du sitzt wesentlich bequemer und dein Rücken ist schon von alleine gerade.

Schalte alle elektronischen Geräusche auf stumm, damit du nicht mitten in der Mediation gestört wirst. Sorge dafür, dass Menschen, die sich bei dir befinden, wissen was du machst und das auch respektieren.

Finde heraus, zu welcher Tageszeit es sich für dich am besten anfühlt. Viele meditieren am morgen, andere am Abend. Das kommt ganz auf dich persönlich an.

Wie meditiert man?

Für den Anfang (und natürlich auch später) empfehle ich dir geführte Meditationen. Sie machen dir den Einstieg viel leichter. Und beginne mit kurzen Meditationen. Das können auch nur drei Minuten sein. Glaube mir, nach kurzer Zeit, wirst du es von selbst verlängern wollen.

Wichtig ist auch, dass du es jeden verdammten Tag machst! Drei Minuten hat man immer, das kann mir niemand erzählen. Nur so kann die Meditation ihre wunderbare Wirkung entfalten.

Der Hauptfokus beim Meditieren liegt auf dem Atmen.  Auch wenn viele es behaupten, aber unser Gehirn kann kein Multitasking, es ist nicht dazu fähig mehrere Dinge gleichzeitig zu machen. Konzentrierst du dich auf deinen Atem, schaltest du deine Gedanken aus. Und triftest du doch wieder ab, hast du in deinem Atmen einen guten Ankerpunkt um wieder zurück zu dir zu finden.

Wenn Gedanken in deiner Meditation auftauchen (und das ist ganz normal), nimm sie entspannt war, aber beurteile bzw. verurteile sie nicht. Lass sie einfach wieder vorbeiziehen und konzentriere dich wieder auf deine Atmung.

Es gibt die verschiedensten Arten an Meditationen, mit oder ohne Musik, mit einer Intention, mit Mantras, die man immer wieder wiederholt, auch gibt es  Geh-Meditationen. Hier liegt es an dir selbst herauszufinden, was dir am meisten gut tut.

Das könnte dir helfen

Die folgenden Apps können dir deine tägliche Meditationspraxis erleichtern und dich mit vielen geführten Meditationen an die Hand nehmen:

App Insight Timer:

  • eher die erwachsenere Variante
  • viele verschiedenen Personen, die geführte Meditationen anbieten
  • eigenen Statistiken
  • größtenteils kostenlos

Headspace:

  • eher die verspielte Variante
  • führt dich Schritt für Schritt zur Meditation
  • eigene Statistiken
  • nur wenige kostenlose Meditation vorhanden

Meditieren nach Dr. Joe Dispenza

Ganz besondere Meditationen mit einem tiefen Hintergrund findest du bei Dr. Joe Dispenza. Ich habe das Buch „Breaking the habit of being yourself“ [auf deutsch | auf englisch | Werbe-Affiliate-Links ] gelesen und war davon sehr beeindruckt. Ich habe mir die geführten Meditationen dazu gekauft und meditiere momentan überwiegend danach.

Auch möchte ich noch seine anderen Bücher lesen und werde euch hierzu auf dem Laufenden halten.

Und jetzt wünsche ich dir eine wunderbare Zeit mit dir selbst, nimm sie dir und genieße sie.

Hang loose und Namaste
Deine Julia ♥

PS: Was das Bauchgefühl mit Meditation zu tun hat, verrate ich dir übrigens hier.

PPS: Hier findest du zudem noch mein Einführungsvideo in die Meditation.

 

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