CalLog, Persönlichkeitsentwicklung
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CalLog #-1: Wie du das Fundament für Surrendering legst

Surrender

„Hollywood, CA“

Bisher hat sich im Äußeren bei uns noch nicht viel geändert, aber im Inneren natürlich umso mehr. Wir sind voller Vorfreude auf das, was da kommen möge.

Noch gut einen Monat bleibt alles beim Alten und dann wird sich auch in unserem Tagesablauf einiges ändern. Was mich aber sehr über mich erstaunt, ich bin so wahnsinnig ruhig und gelassen, was die genaue Planung angeht.

Früher hätte ich jetzt vermutlich schon die genaue Route und alle Hotels und AirBnBs herausgesucht gehabt und auch die genauen Daten bestimmt. Jetzt lass ich das auf mich zukommen, ich lasse los, übergebe es an das Universum oder wie auch immer du es nennen magst…im englischen nennt man es „surrender“.

Eine wirkliche gelungene Übersetzung von diesem Wort ins Deutsche gibt es nicht, wie auch schon viele, die sich damit schon auseinandergesetzt haben, festgestellt haben und „loslassen“, „abgeben“, „hingeben“ trifft es wohl am ehesten.

Damit ist aber nicht gemeint, dass man sich auf die Couch setzten und auf das Universum oder den Zufall warten sollte. Das habe ich früher übrigens gerne gemacht. Ich war ein richtiger Serienjunkie und habe mir eine Folge nach der anderen reingezogen, weil dir Protagonisten das spannende Leben führten, von dem ich immer träumte. So verändert man Leben natürlich nicht.

Es ist wichtig den richtigen Rahmen in seinem Leben zu schaffen um dann loslassen zu können. Einen kurzes Beispiel vorab, stell dir vor du gehst auf ein Treffen, das in einer Facebookgruppe organisiert wurde und triffst dort auf einen Menschen, der die gleiche Vision eines Unternehmens hat. Ihr gründet, werdet zusammen erfolgreich und führt ein erfülltes Leben.

Was ich damit veranschaulichen möchte: wärst du nicht Mitglied in der Gruppe geworden und zu dem Treffen gegangen, sondern zu Hause auf der Couch geblieben, hättest du diese Person niemals kennengelernt. Du hast den Grundstein dafür gelegt. Dass ihr euch dann dort getroffen habt, das hat Universum für euch arrangiert.

Kommen wir zurück zu mir, ich bin momentan sehr entspannt was die Planung unserer Reisen angeht, da ich mein Verhalten und damit meine Persönlichkeit verändert habe. Ich weiß, dass ich die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen habe, dass ich im Hinblick auf unsere Vorhaben loslassen kann.

Wir werden zum richtigen Zeitpunkt gemeinsam die Pläne schmieden, die Flüge buchen und unsere Route festlegen. Aber dieser ist noch nicht jetzt. Mit dieser Einstellung kann ich auch viel entspannter mit Planänderungen umgehen, was für mich früher unmöglich war.

Aber was habe ich gemacht, um das Fundament für surrendering zu legen?

Mediation

Das war der Beginn meiner Reise und ich kann es nur von ganzem Herzen empfehlen. Lies dir gerne meine beiden Beiträge dazu durch. Du findest sie hier und hier.

Routinen

Ich habe alte Routinen aus meinem Leben entfernt und Neue hinzugefügt, einen Vorschlag für dich, findest du hier. Aber auch diese neuen Routinen verändere ich immer wieder gerne.

Denn wenn man immer nur in den gleichen Denkmustern lebt, bilden sich im Gehirn im wahrsten Sinne des Wortes Autobahnen, aus denen man nur schwer wieder herauskommt. Deswegen ist es gut, öfter mal sein Gehirn herauszufordern und kleinere Wege einzuschlagen.

So kann man alte Glaubenssätze überwinden und damit schneller ins Tun kommen, was für die richtigen Rahmenbedingung natürlich sehr wichtig ist.

Law of attraction

Oder auch „Where focus goes, energy flows.“ Ich denke da ist auf jeden Fall etwas dran. Ich mache mir immer wieder am Tag bewusst, was ich gerade denke. Und stelle es in Frage. Kann ich das nicht anders denken oder AN etwas anderes denken?

Wohin du bewusst deinen Fokus setzt, dort geht auch deine Energie hin. Versinkst du zum Beispiel in Selbstmitleid weil dir dein momentanen Job keinen Spaß macht, dann wirst du so nichts an der Situation ändern.

Wirst du aber aktiv und setzt dich damit auseinander, dass du etwas ändern willst, dann wird dich das Universum dabei unterstützen aus dieser Situation herauszukommen.

Tägliche Bewegung

Und damit meine ich Sport, so wie du ihn gern hast. Du wirst nicht nur deinem Körper etwas Gutes tun, dich viel fitter und besser fühlen, gesünder sein, du wirst auch aus deinen Gedankenspiralen herauskommen.

Du wirst deine Gedanken aufbrechen und „Neues“ denken und damit dem Universum die Chance geben, Zugang zu dir zu finden. Denn du bist das Universum…wir alle sind das Universum…nur wir sehen das oft nicht in unsere alltäglichen Hetze.

Diese Dinge habe ich in meinem Leben verändert, bin damit viel entspannter geworden und habe dafür ein wunderbares Fundament geschaffen, dass ich einfach mal loslassen kann.

Hang Loose, Namaste und Be Here Now,
Deine Julia ♥