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Surrender

CalLog #2: Wie du das Fundament für Surrendering legst

„Hollywood, CA“

Bisher hat sich im Äußeren bei uns noch nicht viel geändert, aber im Inneren natürlich umso mehr. Wir sind voller Vorfreude auf das, was da kommen möge.

Noch gut einen Monat bleibt alles beim Alten und dann wird sich auch in unserem Tagesablauf einiges ändern. Was mich aber sehr über mich erstaunt, ich bin so wahnsinnig ruhig und gelassen, was die genaue Planung angeht.

Früher hätte ich jetzt vermutlich schon die genaue Route und alle Hotels und AirBnBs herausgesucht gehabt und auch die genauen Daten bestimmt. Jetzt lass ich das auf mich zukommen, ich lasse los, übergebe es an das Universum oder wie auch immer du es nennen magst…im englischen nennt man es „surrender“.

Eine wirkliche gelungene Übersetzung von diesem Wort ins Deutsche gibt es nicht, wie auch schon viele, die sich damit schon auseinandergesetzt haben, festgestellt haben und „loslassen“, „abgeben“, „hingeben“ trifft es wohl am ehesten.

Damit ist aber nicht gemeint, dass man sich auf die Couch setzten und auf das Universum oder den Zufall warten sollte. Das habe ich früher übrigens gerne gemacht. Ich war ein richtiger Serienjunkie und habe mir eine Folge nach der anderen reingezogen, weil dir Protagonisten das spannende Leben führten, von dem ich immer träumte. So verändert man Leben natürlich nicht.

Es ist wichtig den richtigen Rahmen in seinem Leben zu schaffen um dann loslassen zu können. Einen kurzes Beispiel vorab, stell dir vor du gehst auf ein Treffen, das in einer Facebookgruppe organisiert wurde und triffst dort auf einen Menschen, der die gleiche Vision eines Unternehmens hat. Ihr gründet, werdet zusammen erfolgreich und führt ein erfülltes Leben.

Was ich damit veranschaulichen möchte: wärst du nicht Mitglied in der Gruppe geworden und zu dem Treffen gegangen, sondern zu Hause auf der Couch geblieben, hättest du diese Person niemals kennengelernt. Du hast den Grundstein dafür gelegt. Dass ihr euch dann dort getroffen habt, das hat Universum für euch arrangiert.

Kommen wir zurück zu mir, ich bin momentan sehr entspannt was die Planung unserer Reisen angeht, da ich mein Verhalten und damit meine Persönlichkeit verändert habe. Ich weiß, dass ich die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen habe, dass ich im Hinblick auf unsere Vorhaben loslassen kann.

Wir werden zum richtigen Zeitpunkt gemeinsam die Pläne schmieden, die Flüge buchen und unsere Route festlegen. Aber dieser ist noch nicht jetzt. Mit dieser Einstellung kann ich auch viel entspannter mit Planänderungen umgehen, was für mich früher unmöglich war.

Aber was habe ich gemacht, um das Fundament für surrendering zu legen?

Mediation

Das war der Beginn meiner Reise und ich kann es nur von ganzem Herzen empfehlen. Lies dir gerne meine beiden Beiträge dazu durch. Du findest sie hier und hier.

Routinen

Ich habe alte Routinen aus meinem Leben entfernt und Neue hinzugefügt, einen Vorschlag für dich, findest du hier. Aber auch diese neuen Routinen verändere ich immer wieder gerne.

Denn wenn man immer nur in den gleichen Denkmustern lebt, bilden sich im Gehirn im wahrsten Sinne des Wortes Autobahnen, aus denen man nur schwer wieder herauskommt. Deswegen ist es gut, öfter mal sein Gehirn herauszufordern und kleinere Wege einzuschlagen.

So kann man alte Glaubenssätze überwinden und damit schneller ins Tun kommen, was für die richtigen Rahmenbedingung natürlich sehr wichtig ist.

Law of attraction

Oder auch „Where focus goes, energy flows.“ Ich denke da ist auf jeden Fall etwas dran. Ich mache mir immer wieder am Tag bewusst, was ich gerade denke. Und stelle es in Frage. Kann ich das nicht anders denken oder AN etwas anderes denken?

Wohin du bewusst deinen Fokus setzt, dort geht auch deine Energie hin. Versinkst du zum Beispiel in Selbstmitleid weil dir dein momentanen Job keinen Spaß macht, dann wirst du so nichts an der Situation ändern.

Wirst du aber aktiv und setzt dich damit auseinander, dass du etwas ändern willst, dann wird dich das Universum dabei unterstützen aus dieser Situation herauszukommen.

Tägliche Bewegung

Und damit meine ich Sport, so wie du ihn gern hast. Du wirst nicht nur deinem Körper etwas Gutes tun, dich viel fitter und besser fühlen, gesünder sein, du wirst auch aus deinen Gedankenspiralen herauskommen.

Du wirst deine Gedanken aufbrechen und „Neues“ denken und damit dem Universum die Chance geben, Zugang zu dir zu finden. Denn du bist das Universum…wir alle sind das Universum…nur wir sehen das oft nicht in unsere alltäglichen Hetze.

Diese Dinge habe ich in meinem Leben verändert, bin damit viel entspannter geworden und habe dafür ein wunderbares Fundament geschaffen, dass ich einfach mal loslassen kann.

Hang Loose, Namaste und Be Here Now,
Deine Julia ♥

 

 

Kalfifornien

CalLog #1: Life Update – Warum Kalifornien nicht mehr nur ein Traum ist.

Wow, in den letzten Wochen hat sich einiges bei uns getan, man kann diese Zeit damit auch als durchaus stürmisch betrachten. Aber ich mag Stürme, denn danach gibt es die besten Wellen zum Surfen.

Was ist passiert?

Ich werde meinen Teilzeitjob zum 31.12.2018 verlassen. Jaaaa, es ist endlich soweit! (wenn du wissen möchtest, warum „endlich“, kannst du dies in meinem About nachlesen) Ich bin so erleichtert und finde es so wundervoll, wie entspannt meine Eltern reagiert haben, ja sie freuen sich auch sehr für mich.

Was das für uns bedeutet?

Ab Januar bin ich damit komplett selbständig und kann mich zu 100% auf meine Projekte konzentrieren, worauf ich mich schon riesig freue. Da ich mein Business ortsunabhängig aufbaue, möchten wir viel reisen. Lola natürlich mit an Board.

So wollen wir erstmal dem Winter entfliehen und hatten da an einen Monat Fuerteventura (vermutlich im Februar) zum Surfen gedacht.

Und dann, ja dann geht es für uns 3 Monate nach Kalifornien, wahrscheinlich irgendwann im März…ich kann es kaum erwarten! Lola wird es begleiten, da sie mit in die Kabine darf und wir die 12 Stunden schon irgendwie schaukeln werden. Ich bin gespannt, wie sie Kalifornien findet.

Und somit ist Kalifornien nicht mehr nur ein Traum.

Unser Leben wird sich also ganz schon verändern und das möchte ich festhalten und daher diesen Blog als Weblog nutzen, so wie es die ersten Blogs vor 20 Jahren auch gemacht haben. Also als Tagebuch, in dem man seine Gedanken teilt.

Und dies ist Eintrag Nummer eins des kalifornischen Weblogs: CalLog #1.

Diese Idee ist mir, wie sooft, beim Zähneputzen gekommen und ich hatte direkt ein warmes Gefühl im Bauch, daher möchte ich sie gerne umsetzen:  back to the roots…back to basic…back to simple.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du unsere Reise begleiten würdest.

Hang Loose, Namaste und Be Here Now
Deine Julia ♥

 

Tipps Nachhaltigkeit

10 Dinge, die du noch heute tun kannst um nachhaltiger zu leben

„Newport Beach, CA“

Viele denken leider immer noch, dass es mit sehr viel Aufwand verbunden ist nachhaltiger zu leben. Das stimmt aber gar nicht…oft ist das Leben sogar einfacher.

Und es wird dich verändern. Deine Einstellung zum Leben wird sich ändern. Es ist ein großer Schritt in deiner Persönlichkeitsentwicklung. Der bewusste Umgang mit unserer Natur, unserer Erde, unserem Zuhause wird dich zu einem bewussteren Menschen machen.

Wenn dich dieser Zusammenhang näher interessiert, dann empfehle ich dir meinen Beitrag Was Nachhaltigkeit mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat zu lesen.

Das hört sich alles gut für dich an? Dann lass uns gleich heute starten. Ich habe dir hier 10 Dinge zusammengestellt, die sich ganz leicht in den Alltag integrieren lassen und du noch heute damit anfangen kannst:

Vegane Ernährung

Würden sich alle Menschen vegan ernähren, wären wir alle nicht nur viel gesünder, wir hätten auch unser Umweltproblem auf einen Schlag gelöst. Natürlich ist es schwierig von heute auf morgen direkt umzusteigen. Aber es würde schon helfen, einen veganen Tag in der Woche einzulegen und Fleisch und Milchprodukte so gut es geht zu reduzieren. Mehr Infos findest du hier in meinem Beitrag „f**k flexi, go vegan“.

Taschen zum Einkaufen mitnehmen

Jeden Freitag, wenn ich unsere Lebensmittel einkaufe, werde ich an unsere Urlaube erinnert. Warum? Ich nehme Taschen mit, die ich dort für den Lebensmitteleinkauf angeschafft habe, also zum Beispiel aus Österreich, Südtirol oder Kalifornien. Das stimmt mich fröhlich und hilft dabei sehr viel Plastik zu vermeiden.

Nimm die Treppe statt den Lift

Du merkst schon, wer nachhaltiger lebt, ist in der Regel auch viel gesünder. Nimm lieber die Treppen anstatt dem Aufzug, das tut dir gut und spart einiges an Energie.

Auf Ökostrom umsteigen

Apropos Energie. Schon auf Ökostrom umgestiegen? Nein? Dann solltest du das schnell machen, vor allem wenn du dich auch rege für die Proteste rund und den Hambacher Wald interessiert hast. Bei den meisten Stromanbietern geht der Wechsel ganz schnell und das bißchen, was es mehr kostet, ist eine wunderbare Invention in unsere Zukunft.

Bio-Qualität einkaufen

Dazu muss man eigentlich nicht viel sagen, oder man schreibt ein ganzes Buch. Klar ist Bio manchmal auch im Verruf nur Geld machen zu wollen. Daher schau dir die Marken, die du kaufst, etwas genauer an und kaufe keine Marken, die nur dem Greenwashing von großen Konzernen dienen (zum Beispiel Sante oder Logona, die von L’Oréal gekauft wurden).

Kein Plastik um Obst und Gemüse

Mir blutet das Herz, wenn Obst und Gemüse nochmal in Plastik eingepackt wird bzw. noch in Plastiktüten gesteckt wird. Bei mir kommt das alles so in den Einkaufswagen, es hat seine natürliche Schale und wird sowieso nochmal gewaschen. Für „zerbrechlicheres“ Obst und Gemüse verwende ich Papiertüten oder Netze, die man mehrfach verwenden kann.

Verwende unterwegs deinen eigenen Kaffeebecher

Ich habe die genaue Zahl schon wieder verdrängt, aber es werden jeden Tag Unmengen an Einmalbechern für den Coffee-to-go weggeschmissen. Es gibt ganz tolle Mehrwegbecher aus Bambus und man erhält den Kaffee oft günstiger, wenn man seinen eigenen Becher dabei hat.

Trockner vermeiden

Lufttrocknen ist immer noch die umweltschonendste Variante, ein Trockner dagegen hat einen sehr hohen Energieverbrauch. Daher vermeide dies so gut es geht.

Trinke Leitungswasser

Mache ich schon seit Jahren, vor allem aus Faulheit…ich habe keine Lust die schweren Kästen in den zweiten Stock zu schleppen. Unser Leitungswasser ist so gut und du hast es direkt vor Ort, der Energieaufwand für die Befüllung, den Transport zum Laden, die Reinigung der Flaschen entfällt. UND das Plastik aus den Plastikflaschen in deinem Körper auch.

Weniger Lebensmittel wegschmeißen

40% unserer Lebensmittel schmeißen wir weg, eine krasse Zahl. Was man dagegen tun kann? Natürlich zuallererst an der eigenen Nase packen. Das MHD soll nur eine Richtlinie bieten, aber man kann es fast immer noch Tage oder Wochen (je nach Produkt) danach essen. Ich musste mich da auch umstellen…ich war früher die typische „nö, das esse ich nicht mehr, das ist abgelaufen.“-Tante. Jetzt habe ich mich da schon sehr verbessert, kann es aber immer noch besser machen.

Kaufe auch gerne mal krummes, dafür authentisches Obst und Gemüse, damit es nicht liegenbleibt und die Spirale weiter verschlimmert.

Und werde minimalistisch beim Lebensmitteleinkauf. Weniger ist mehr. Plane deine Woche bezüglich des Essens vor und schreib dir einen Einkauszettel UND geh nicht hungrig einkaufen. So landet weniger Essen bei dir zu Hause, das potentiell weggeschmissen werden könnte.

Wir als Verbraucher haben so eine geniale Macht, das ist uns oft nicht bewusst. Wenn wir alle nur ein wenig unser Verhalten ändern, können wir so viel erreichen.

Bist du dabei?

Hang Loose, Namaste und Be Here Now
Deine Julia ♥

 

Freiheit

Wie du zu wirklicher Freiheit gelangst.

„Laguna Beach, CA“

Freiheit ist einer meiner wichtigsten Werte, wenn nicht sogar mein Wichtigster. Doch was bedeutet sie eigentlich? Für jeden einzelnen bestimmt etwas anderes, wobei das meistens von den äußeren Umständen abhängt.

Doch die eigentlich viel wichtigere Freiheit ist die, die von innen kommt. Dann kommt die äußere, individuelle meist von alleine.

In einem Vortrag von Eckhart Tolle habe etwas gehört  gehört, was mich wirklich inspiriert hat.

Du wirst frei, wenn du dir deiner konditionierten Gedankenströme bewusst wirst und sie mit Abstand betrachten kannst.

Woooop…ok, und was bedeutet das jetzt?

Das Radio und die Stimme, die die ganze Zeit mit uns redet, kennst du bestimmt, oder? Sie redet unentwegt auf uns ein und kann die extremsten Gefühle auslösen (überwiegend nur negativ), ohne dass im Außen irgendetwas passiert.

Und sie kann uns einreden, dass Situationen schlecht sind.

Regen an sich zum Beispiel ist neutral. Weil du aber damit schlechte Erfahrungen (nass, ungemütlich, krank geworden) gemacht hast, redet deine Stimme dir ein, dass er schlecht ist und dann fühlst du dich schlecht, vielleicht sogar verärgert. Jemand, der in der Wüste wohnt und der mit Regen etwas sehr Gutes verknüpft, freut sich riesig über die nassen Tropfen.

Das ist Konditionierung. Reiz > Gedanke > Reaktion also Gefühl.

Anderes Beispiel: wenn du im Stau stehst, dann löst das bestimmt ärgerliche Gefühle in dir aus, aber nicht weil du dich in der Situation befindest, sondern weil die Stimme in deinem Kopf dir das sagt. 

Wenn du diese Gedankenströme entdeckst und sie dir bewusst werden, du sie auf einmal mit Abstand wahrnimmst, dann kommst du in die Gegenwart.

Und du entdeckst, dass du die Freiheit hast, dich von den Gedanken zu lösen, sie von außen zu betrachten und sie werden keine Gefühle mehr in dir auslösen können. Auf einmal geht es dir gut und das obwohl du im Stau stehst. Geil, oder?

Und jetzt?

Ok, leider ist das nicht so einfach, sonst würde das ja jeder machen. Es bedarf natürlich etwas Training um auch genau in solchen Situationen bewusst zu werden und der Stimme Einhalt zu gebieten.

An erster Stelle steht für mich die Mediation, täglich natürlich. Hier schaltest du dein Kopfradio mal für eine gewisse Zeit auf Hold.

Ganz wichtig: Yoga, am besten auch täglich.

Und dann baue dir in deinen Alltag kleine Ateminseln ein. Über die Atmung gelangst du aus der Gedankenspirale heraus und hinein ins Jetzt. Stelle dir vielleicht einen Timer und atme dreimal am Tag jeweils sechsmal tief ein und wieder aus.

Wenn du in eine Situation gelangst, die dich negativ triggert, versuche dich daran zu erinnern und atme erstmal tief durch. Gib den Gefühlen Raum, aber lass sie dich nicht überwältigen. Und dann entscheide ganz bewusst wie du mit der Situation umgehen möchtest.

Du hast die Wahl: mit schlechten Gefühlen, die die vielleicht noch den ganzen Tag nachhängen oder gut drauf und befreit. Es ist an dir.

Seitdem ich die oben erwähnten Routinen in mein Leben integriert habe, merke ich immer mehr, wie entspannt ich in Situationen bleibe, in denen ich noch vor einem Jahr sehr emotional geworden wäre.

Es klappt nicht immer, aber immer öfter. Wir sind ja auch nur Menschen.

Übertragbar auf alle Lebensbereiche

Das kannst du auf dein ganzes Leben übertragen, auch auf Beziehungen. Unser Kopf redet uns immer ein, dass andere Menschen für unsere Gefühle verantwortlich sind…nope…nur jeder einzelne ist für sich selbst dafür verantwortlich.

Das Verhalten von anderen Menschen ist vielleicht ein Auslöser und nicht der Grund. Frage dich immer, warum löst das, was der andere sagt, dieses Gefühl in mir aus. Du wirst die Antwort in deinem Inneren finden.

Nur du bist für deine Gefühle verantwortlich. Und nur du hast es in der Hand mit deinem Gefühlen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen. Niemand anderes. Und das macht dich frei.

Hang loose, Namaste und Be Here Now
Deine Julia ♥

go vegan

f**k flexi, go vegan

Es liegt mir fern mich als Moralapostel aufzuführen, aber für mich ist es einfach wichtig, dass sich Menschen informieren und nicht etwas tun, weil man es immer schon so gemacht hat, zum Beispiel tierische Produkte verzehren.

Das Angebot wird immer besser.

Während unserer Zeit in Kalifornien, habe ich mich „gezwungenermaßen“ etwas intensiver mit dem Thema #govegan auseinandergesetzt, da wir viel auswärts gegessen haben und ich muss sagen, ich bin von Kalifornien echt begeistert.

Sogar quasi mitten in der Wüste gab es veganen Karottenkuchen (und natürliche auch andere vegane Dinge). Aber manchmal war es doch etwas zäh, hat aber dann doch irgendwie geklappt.

Aber auch hier in Deutschland ist die vegane Ernährung auf dem Vormarsch. In München gibt es richtig viele vegane Restaurants und man wird auch nicht mehr allzu schräg angeschaut, wenn man nach veganen Optionen fragt.

Mein Tipp übrigens um vegane Restaurants zu finden ist die App Happy Cow. Die hat mir hier in München, aber auch wenn ich unterwegs bin, sehr geholfen.

Aber warum sollte man sich eigentlich vegan ernähren?

Für mich sind drei Aspekte des Veganismus wichtig.

Der Moralische:

Ich möchte einfach nichts Tierisches mehr zu mir nehmen bzw. benutzen. Warum sollte ich hier einen Unterschied zwischen Lola als Hund und anderen Tierarten machen?

Was wir mit den Tieren in der Massentierhaltung machen, das passt im wahrsten Sinne des Wortes auf keine Kuhhaut. Aber auch Bio ist oft umstritten und in Einzelfällen (oder auch öfter, wer weiß das schon?) nicht viel besser.

Leider ist die Milchproduktion genauso schlimm wie die Fleischproduktion. (Ich schreibe hier übrigens ganz bewusst Produktion, denn das ist leider, nicht mehr und nicht weniger. Mit artgerechter Haltung hat das nichts mehr zu tun.) Damit die Kühe rund um die Uhr Milch geben, sind sie die ganz Zeit schwanger, also entweder mit Hormonen vollgepumpt oder es werden ihnen ihre Kinder weggenommen…direkt nach der Geburt.

Zudem unterstützt man mit dem Konsum von Milch die Kalbfleischproduktion, da die Kälbchen der Milchkühe meistens beim Schlachter landen.

Und fast alle von uns haben leider den Bezug zu Fleisch verloren, da sie es nur schön verpackt beim Metzger oder im Supermarkt kennen, so war es auch bei mir. Dass dahinter aber ein Lebewesen steckt, wird oft gar nicht mehr wahrgenommen.

Ich lehne mich sogar soweit heraus, dass jeder, der Fleisch isst, auch das Tier töten können müsste. Bzw. den Kühen ihre Kälber wegnehmen müsste, wenn er Milchprodukte verzehren möchte. Ich denke, dass viele vegan werden würden, müssten sie das tun.

Der Ökologische:

Wir hätten viele Probleme unseres Ökosystems gelöst, wenn wir auf tierische Produkte verzichten würden.

Wie verrückt ist das eigentlich? Wir produzieren Lebensmittel, die wir selbst wunderbar und ohne Probleme verzehren könnten, um sie dann Tieren zu geben, um dann das Tier bzw. die tierischen Produkte zu essen. Ziemlich verrückt, oder?

Die Ökobilanz sieht da echt verdammt schlecht aus. Dazu kommt übrigens noch, dass auf der Welt niemand mehr hungern müsste, würden wir auf tierische Produkte verzichten.

Nicht zu vergessen die „Abgase“ vor allem von Rindern, die unsere Umwelt verpesten und unseren Kindern das „grüne“ Leben auf unserer Erde, wie wir es noch kennen, nicht mehr möglich machen.

Hier findest du bei The Guardian übrigens einen aktuellen Beitrag auf englisch dazu:

„A vegan diet is probably the single biggest way to reduce your impact on planet Earth, not just greenhouse gases, but global acidification, eutrophication, land use and water use,” said Joseph Poore, at the University of Oxford, UK, who led the research. “It is far bigger than cutting down on your flights or buying an electric car,” he said, as these only cut greenhouse gas emissions.“

Der Gesundheitliche:

Es ist nachgewiesen, dass der übermäßige Konsum von tierischen Produkten wie Fleisch und Milch krank macht, ganze Volkskrankheiten auslöst. Das kannst du zum Beispiel sehr schön im Buch „The Blue Zones“ [Werbelink] nachlesen.

Übrigens ist die Milch von Kühen für ihre Kälber, also ihre Kinder da. Diese trinken sie aber nur bis sie ungefähr zehn Monate alt sind…warum verzehren wir sie dann bis ins hohe Alter? Zudem denke ich, dass eine Laktoseintoleranz eigentlich das „Normale“ ist. Mir jedenfalls geht es so viel besser ohne die Milchprodukte.

Und die Argumente einer Mangelernährung sind für mich nur Augenwischerei. Wenn sich ein veganer Mensch vernünftig ernährt, hat er keinerlei Mangelerscheinungen. Im Gegenteil, durch den viel bewussteren Umgang mit der Ernährung, leben die meisten Veganer*innen wesentlich gesünder.

Das Vitamin B12 ist das Einzige, das nicht durch pflanzliche Nahrung ersetzt werden kann. Gut, dann muss man es supplementieren. Allerdings ist die Qualität des meisten Fleisches so schlecht, dass darüber oft viel zu wenig B12 aufgenommen wird, bzw. viele Menschen es sowieso nicht richtig verarbeiten können.

Was stattdessen essen?

Das Tolle ist, wir haben mittlerweile so geile Ersatzmöglichkeiten, die es vor 10 oder 20 Jahren noch nicht gab. Das macht es so viel einfacher.

Hier ein paar meiner kleinen Tipps für die gängigen Tierprodukte (übrigens alles Bio-Produkte):

  • Milch:
    Pflanzliche Milch, zum Beispiel aus Soja, Mandeln, Hafer, etc. Meine Lieblingssojamilch ist diese hier.
  • Frischkäse:
    Es gibt eine ganz tolle Frischecreme, die du hier findest.
  • Käse:
    Ich habe leider noch keinen tollen Ersatz gefunden, vermisse ihn aber auch nicht mehr, da ich andere Alternativen gefunden habe.
  • Brotaufstrich:
    Räuchertofu, einfach wie Wurst aufs Brot, super lecker. Übrigens soll Tofu Krebs vorbeugen, ziemlich cool, oder?
    Hummus, einfach nur lecker
    Rote-Beete-Aufstrich
  • Ei:
    Es gibt ein ganz tolles indisches Salz „Kala Namak“, das sehr nach Ei schmeckt, ich liebe es auf der Gurke, die auf der Pflanzencreme auf dem Brot thront.
  • Joghurt:
    Es gibt wie bei der Milch ganz tolle Alternativen aus Soja, Mandeln, Cashewnüssen, etc.
  • Sahne:
    Wenn ich etwas machen möchte das einer Sahnesoße ähnelt, nehme ich Shiro Miso und Wasser und zaubere ein tolles Sößchen

Es geht nicht nur ums Essen

Darauf möchte ich an dieser Stelle nur kurz eingehen, den Veganismus heißt nicht nur beim Essen auf tierische Produkte zu verzichten, sondern in allen Lebensbereichen.

Leider es ist verdammt schwierig, Produkte zu finden, die komplett vegan sind, da zum Beispiel in fast jedem Klebstoff tierische Bestandteile enthalten sind. Aber ein erster Schritt ist es auf jeden Fall auf die offensichtlichen Materialien wie Leder, Wolle, Seide, etc. zu verzichten.

Übrigens nutze ich meine Lederschuhe und -taschen, die ich mir früher mal gekauft habe, weiter bis sie kaputtgehen, oder verschenke sie. Sie einfach wegzuschmeißen wäre purer Wahnsinn…

Ich bin sehr gespannt auf eure Kommentare zu diesem Thema und verratet mir gerne eure Tipps.

Hang loose, Namaste und Be Here Now
Eure Julia ♥

Ehrlich zu sich selbst

Warum du mal so richtig ehrlich zu dir sein solltest.

„Venice Beach, CA“

Angeregt durch einen Kommentar in meiner Facebook-Gruppe „Community is always a good idea“ (bist du schon dabei?) habe ich mir viele Gedanken zum Thema Ehrlichkeit vor allem zu sich selbst gemacht.

Wie oft besch… wir uns selbst? Woher kommt das eigentlich? Warum verdrängen wir viele Dinge, viele Gefühle? Stehen uns oft selbst im Weg? Und was kann man dagegen machen?

Ich denke die Antwort ist wie bei vielem: Aufwachen und bewusst im Hier und Jetzt leben.

Wenn das nur so leicht wäre, was sie da schreibt, denkst du dir bestimmt?

Es ist ganz leicht: sobald du den Fluss überquert hast, gibt es kein zurück mehr…sobald du aus dem Schlafwandeln aufgewacht bist, wirst du nicht mehr einschlafen. Und eigentlich ist es bei dir schon passiert, wenn du diese Zeilen hier liest. 

Falls nicht: Schließe mal die Augen und fühle ganz bewusst in deinen Körper: was spürst du…so ganz tief drin? Fühlst du dich wohl in deinem Leben? Mit deinem Job, mit dem total fertig nach Hause kommen, um sich nur noch vor den Fernseher zu setzen und sich vielleicht noch mit Alkohol betäuben. Immer wartend auf das nächste Wochenende, den nächsten Urlaub. Immer wieder neue Dinge kaufen, um das Unglücklichsein kurzfristig zu betäuben. Jeden Tag ungesundes Essen, keinen Sport. Sei mal ganz ehrlich zu dir selbst….knallhart…ist das das Leben, von dem du als Kind geträumt hast?

Ein Leben mit Erfüllung, mit Abenteuern, mit Spaß, mit Wissensdurst, mit fantastischen Erlebnissen, ohne gesellschaftliche Zwänge, die einem vorschreiben, dass man heiraten, Haus bauen, Kinderkriegen und bis zur Rente in einem Job arbeiten muss, der weh tut…vermutlich nicht. Nicht nach diesem Schema und durch den Druck von außen, sondern von innen heraus.

Und wenn dir das jetzt bewusst ist, hast du einen großen Schritt ins Erwachen gemacht und warst verdammt ehrlich zu dir selbst.

Und jetzt? …denkst du dir vielleicht…jetzt bist du bereit dich auf die Reise zu dir selbst machen. Beginne gleich jetzt mit „Wake up.“ und melde dich hier für meinen Inspirationenletter an, um nicht zu verpassen, wenn mein Starterkit für dein neues erfülltes Leben nur für kurze Zeit online geht.

Hang loose, Namaste und Be Here Now
Deine Julia ♥

Negative Visualisierung

Wie du mit negativer Visualisierung deine Blockaden lösen kannst.

„Beverly Hillys, CA“

Ok, jetzt denkst du dir bestimmt erstmal „häh“, da redet sie die ganze Zeit davon, positiv zu sein und positive Dinge zu machen um zu einem erfülltem Leben zu gelangen und dann kommt sie mit etwas Negativem daher.

Aber eigentlich ist diese Technik aus dem Stoizismus gar nicht negativ, sondern kann dir helfen deine Blockaden zu lösen, deine Ängste und Glaubenssätze zu überwinden und endlich mit dem zu starten, was du schon lange tun wolltest.

Du wendest diese Technik an, in dem du dir das Worst-Case-Szenario vorstellst, wenn du etwas in deinem Leben ändern, dir vielleicht einen lange gehegten Traum erfüllen würdest. Also zum Beispiel, was passieren könnte, wenn du dich in die Selbständigkeit wagst und es wider Erwarten erstmal nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast. Du findest vielleicht erstmal keine Käufer für dein Produkt und die Einnahmen bleiben aus. Visualisiere es und lass deinen Gefühlen freien Lauf. 

Im nächsten Schritt und dieser ist verdammt wichtig, stellst du dir vor, was du in dieser Situation machen würdest. Also in unserem Beispiel einen Teilzeitjob suchen und finden, der dir nicht zu viel Energie abverlangt, um diese weiterhin in deine Selbständigkeit zu stecken, aber dennoch finanziell abgesichert zu sein. Oder auch ein Job, der dir Skills vermittelt, die dir in deiner Selbständigkeit weiterhelfen, zum Beispiel im Online-Marketing-Bereich, wäre eine super Lösung. Ganz schnell wirst du merken, wie erleichtert du bist und dass es für alles eine Lösung gibt.

Du kannst dir da richtige Pläne aufschreiben (am besten per Hand, das wirkt viel besser auf dein Gehirn) und du fühlst dich viel sicherer und befreiter in deiner Entscheidung endlich das zu tun, wovon du schon immer träumst.

Auch kannst du dir mit dieser Technik ins Gedächtnis rufen, wie gut es dir gerade geht, wir dankbar du sein kannst und dass alles oft gar nicht so schlimm ist, wie es scheint.

Kennst du diese Technik? Hast du sie schon einmal angewendet? Ich freue mich auf deine Antwort in den Kommentaren.

Hang loose und Namaste
Deine Julia ♥

 

Was Nachhaltigkeit mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat.

„Panamint Springs, auf dem ins Death Valley, CA

Es gibt Blogs bei denen dreht sich alles um Persönlichkeitsentwicklung und es gibt Blogs, die ihren Fokus nur auf Nachhaltigkeit setzen. Auch ich habe immer wieder gepredigt man muss eine Nische haben und sich auch nur auf diese konzentrieren.

Erstmal: man muss gar nichts!

Ich liebe beides und möchte daher auch über Beides schreiben und zudem sind diese beiden Themen enger miteinander verbunden als du vermutlich denkst.

Warum?

Für mich ist Persönlichkeitsentwicklung das achtsame Finden zu sich selbst. Sich selbst wieder spüren und mit sich selbst im Einklang leben, um dies auch mit unserer Umwelt zu tun. Also unseren Mitmenschen, den Tieren, den Pflanzen, allen Wesen und vor allem unserer Mutter Erde.

Wir sind eigentlich so eng verwurzelt mit der Erde und haben uns doch soweit davon entfernt. Wir schweben oft in anderen Sphären, zum Beispiel im Wifi, und merken gar nicht, wie sehr wir durch die Natur geerdet würden, wenn wir es nur zulassen würden.

Wenn wir uns wieder mit der Natur verbinden und sie nicht mehr ausbeuten, dann können wir auch zu uns selbst finden. Allein ein Spaziergang im Wald, eine Wanderung durch die Berge oder das Reiten der Wellen lassen uns bewusst ins Hier und Jetzt kommen und uns auf der Entwicklung unserer Persönlichkeit
(eigentlich ist dieser Ausdruck gar nicht so passend, fällt mir gerade auf, denn wir haben unsere Persönlichkeit schon und müssen sie nur von den ganzen Lagen an Glaubenssätzen und Selbstzweifeln befreien und nicht mehr entwickeln)
große Schritte in die richtige Richtung machen.

Daher ist es so wichtig uns um unsere Erde zu kümmern. Und da ist jeder einzelne gefragt und die Ausrede man könne als einzelner Mensch nichts bewegen, lasse ich nicht gelten. Wenn man mit gutem Beispiel voran geht, motiviert man andere es ebenso zu tun, die dann wiederum andere inspirieren…du siehst, was für eine Lawine du lostreten könntest. Das gilt übrigens nicht nur für die Nachhaltigkeit.

Wie?

Wichtig ist, sein Leben nicht von heute auf morgen und zu 100% umzustellen…das wird einfach nicht funktionieren. Spätestens nach einem Monat bist du total überfordert, hast keinen Spaß mehr daran und verfällst wieder in alte Muster. Also alles in kleinen Schritten und erstmal in Teilbereichen des Lebens.

Ein sehr guter Begleiter für den Einstieg war für mich das Buch “Dein Weg zur Nachhaltigkeit – 350 praktische Tipps für den Alltag”  [Werbeklink]. Die Tipps sind klasse, aber auch die Einleitung hält eine Anleitung parat, mit der man es ganz leicht schaffen kann, die ersten Schritte in die Nachhaltigkeit zu wagen.

Von den Autoren des Buches, Leena Volland und Florian Schreckenbach, wird folgender Weg empfohlen:

1. Lege einen Teilbereich deines Lebens fest, auf den du dich fokussieren möchtest

Nimm dir einen Teilbereich deines Lebens vor, der dir viel Spaß macht, wie wäre es zum Beispiel mit Kosmetik. Ich denke damit beschäftigt sich jeder gerne und hier gibt es schon so tolle nachhaltige Alternativen.

Überlege dir hier auch, welches Ziel du im ersten Schritt in die Nachhaltigkeit erreichen möchtest.

2. Beobachten und analysieren

Dann solltest du dich selbst beobachten, was du an Kosmetik kaufst. Was sind das für Produkte? Weißt du wo sie herkommen, wie sie hergestellt werden?

Welcher Aspekt ist dir am Wichtigsten wenn du an Nachhaltigkeit denkst, also zum Beispiel der Tierschutz oder die Arbeitsbedingungen, unter welchen die Produkte hergestellt werden?

3. Nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen

Das ist für mich der beste Teil: ich darf auf die Suche nach Alternativen gehen! Aber Stop…zunächst solltest du dir überlegen, ob du auf gewisse Dinge vielleicht ganz verzichten kannst.

Du hast noch fünf Shampoos und drei verschiedene Duschgels zu Hause stehen? Dann brauche diese erstmal auf. Und vielleicht brauchst du neben deinem Conditioner nicht unbedingt noch ein extra Fluid und Spitzenpflege für deine Haare?

4. Sich auf ein Ziel festlegen und den ersten Schritt machen

Du hast dich jetzt schon viel mit dem Thema beschäftigt und merkst bestimmt, was dir zunächst am einfachsten fallen wird. Damit beginnst du und wirst garantiert erfolgreich sein!

Zum Beispiel könntest du dir das Ziel setzen, dass du für deine Kosmetik 95% aller Produkte von Unternehmen erwirbst, die sich Gedanken um die Nachhaltigkeit ihrer Produkte machen. Oder dass du dich bei jedem Kosmetikprodukt, das du kaufen möchtest, dreimal fragst, ob du das gerade wirklich und unbedingt brauchst.

5. Repeat

Wenn du dein unter 4. gesetztes Ziel erreicht hast und es dir so in Fleisch und Blut übergangen ist, dass du dich jedes Mal fragst, ob das Kosmetikprodukt wirklich brauchst, dann kannst du den nächsten Schritt gehen und wieder bei 1. anfangen, vielleicht diesmal bei deinen Klamotten?

Glaube mir, es macht riesig Spaß auf neuen Pfaden zu wandeln und sich auf die Suche nach neuen Produkten zu machen.

Konkreter?

Du hättest es gern etwas konkreter? Dann kommen hier kleine Tricks, für ein bißchen mehr Nachhaltigkeit im Alltag:

Vegane Ernährung

Für mich ein Muss für jeden der nachhaltig leben möchte. Die Gründe sind so vielfach, dass das hier den Rahmen sprengen würde und daher werde ich diesem Thema einen eigenen Blogbeitrag widmen.

Bio-Kosmetik

Mittlerweile habe ich meine Kosmetik komplett auf vegan und Bio umgestellt, auch Shampoo oder Duschgel, alles stammt aus einem Bioladen und da gibt es mittlerweile eine Riesenauswahl. Ich könnte dort in der Kosmetikabteilung stundenlang stöbern.

Ganz neu habe ich vegane Bio-Seifen und Bio-Seifenshampoos für mich entdeckt. Damit sparst du richtig viel Plastik und mit einem Baumwollsäckchen, in dem die Seife in der Dusche hängt und durch die du dich auch gleich einschäumen kannst, super praktisch. Diesen Shop aus Österreich kann ich dafür zum Beispiel empfehlen [Anzeige | unbezahlt und unabgesprochen].

Vegane Taschen und Schuhe

Natürlich sind Ledertaschen und -schuhe sehr schön komfortabel und qualitativ hochwertig. Aber das Leder stammt oft aus widrigsten Umständen und hat nichts mit einem achtsamen und bewussten Leben zu tun.

Ich habe für mich da zum Beispiel das Label Fritzi aus Preußen entdeckt, richtig tolle Taschen und sie halten ewig [Anzeige | unbezahlt und unabgesprochen]. Mittlerweile verkaufen sie sogar auch Schuhe.

Plastiktüten

Für den Lebensmittel-Einkauf verwende ich immer Taschen, z. B. die, die wir von Whole Foods aus Kalifornien mitgebracht haben, so habe ich immer gleich eine schöne Erinnerung. Auch kommt Obst und Gemüse ohne Extra-Tüte in den Wagen, da zu Hause sowieso alles gewaschen wird. Leider leider werden sehr viel Bio-Obst und -Gemüse in Plastik abgepackt, warum auch immer?

Bewusst suchen

Wenn du dir etwas Neues gönnen möchtest, dann gehe erstmal auf die Suche, ob es das auch in nachhaltig gibt. Ich gebe dafür in Suchmaschinen, zum Beispiel bei ecosia [Anzeige | unbezahlt und unabgesprochen], immer das Produkt und dann nachhaltig ein. Oder ich hole mir Inspirationen im Avocadostore [Anzeige | unbezahlt und unabgesprochen]oder für meine Yogasachen im greenyogashop [Anzeige | unbezahlt und unabgesprochen].

Nachhaltigkeitstools

Codecheck

Hier kannst du Produkte, die du dir gerne kaufen möchtest, checken und damit für dich gesünder und für uns alle nachhaltiger einkaufen. Aber gerade auch die Dinge, die du bereits zu Hause hast, solltest du überprüfen, mir wurde dabei oft etwas übel. Denn viele Dinge sind nicht nur nicht nachhaltig sondern auch jeden einzelnen selbst gesundheitsgefährdend.

Mein Ökologischer Rucksack

Hier kannst du berechnen lassen, wieviel Rohstoffe du verbrauchst und erhältst auch Tipps, wie du deinen Lebensstil nachhaltiger ändern kannst.

CO2 Rechner

Beim Umweltbundesamt kannst du dir hier berechnen lassen, wie hoch dein Co2-Verbrauch, also deine CO2-Bilanz ist und auch kannst du dich mit Verbesserungsvorschlägen inspirieren lassen.

Lass uns gemeinsam die Lawine lostreten…für alle Wesen dieser Welt und natürlich auch für uns.

Hang loose und Namaste
Deine Julia ♥

 

 

Glaubenssaetze aufloesen

Wie du Glaubenssätze überwindest

„Monkeys in Venice Beach, CA“

d u   b i s t   n i c h t   g e n u g

 

Wer hat diesen Satz schonmal gehört oder auch nur gedacht? Vermutlich wir alle, oder?

Selbstzweifel nagen oft an uns und das kann dazu führen, dass wir uns blockieren und nicht das machen, was eigentlich unser Herzenswunsch ist. Wie oft habe ich in Gesprächen nun schon gehört “das ist noch nicht perfekt, das muss ich nochmal überarbeiten.” oder “das interessiert doch niemanden.” oder „wem soll ich denn helfen, ich kann nicht mal mir selbst helfen.“

Dabei hat jeder von uns eine wundervolle Message, die er der Welt unbedingt mitteilen sollte, egal auf welchem Weg, hier über Social Media, im Freundeskreis, in der Familie, wie und wo auch immer und die muss nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet sein.

Es ist sowieso immer alles in Veränderung, im Flow und man wird nie genau das machen, was man geplant hat. Perfektionismus ist da immer fehl am Platz.

Außerdem kannst du immer denjenigen am besten helfen, denen du zwei bis drei Schritte voraus bist. Diejenigen , die schon 25 Schritte voraus sind, werden Menschen ganz am Anfang ihrer Entwicklung nur schwer erreichen können.

Aber viele von uns machen es nicht, weil der Selbstzweifel und die Glaubenssätze uns hemmen. Und das ist so wahnsinnig schade.

Jeder von uns kann die Welt verändern, nur weil er er selbst ist.

Die meisten von uns hängen im Kopf fest, immer und immer wieder die gleiche Leier, die unsere Gedanken da spielen.

Was du dagegen tun kannst? Um endlich ins Tun zu kommen?

Bewege dich! Egal wie oder was du machst, du musst deine Energie aus deinem Kopf in deinen Körper bekommen. Tanze durch die Wohnung, gehe Joggen, mache Yoga, schnappe deinen Hund und ab in den Wald…so kommst du aus der Spirale heraus und ins Jetzt.

Ich gehe dann übrigens immer Surfen…danach bin ich ein komplett anderer Mensch.

Auch habe ich den Podcast von Ludwig von Seelenruhe entdeckt, der zu vielen Glaubenssätzen spricht und sie mit Heilmediationen lösen kann. Schau hier gerne mal vorbei, wenn dich das interessiert.

Lass nicht zu, dass deine Gedanken dein Leben beherrschen!

Hang loose und Namaste
Deine Julia

PS: Du hast jetzt richtig Bock endlich deine Message in die Welt zu bringen, dann schaue mal bei do it. vorbei.

 

 

Sinn des Lebens Persönlichkeitsentwicklung

Kennst du deinen Sinn des Lebens?

„Highway 1, CA“

Der Sinn des Lebens: warum bin ich eigentlich hier auf der Erde? Und was soll ich mit meinem Leben anfangen?

Oft bedacht, viel darüber philosophiert und schwer zu beantworten. Tatsächlich? Wenn ich so darüber nachdenke ist mir mein Sinn des Lebens gerade ziemlich klar: das zu finden wozu ich „berufen“ bin…dabei ist für mich der Weg das Ziel und ich denke nicht, dass es die EINE Berufung gibt…ich denke, jeder hat mehrere, die zum entsprechenden Lebensabschnitt passen.

Dabei entwickelt sich jede Berufung weiter und aus der einen entsteht meist die nächste, die darauf aufbaut, die sie begünstigt. Du wächst mit jedem Schritt und würde man bei einer Berufung bleiben, so würde dies wohl Stillstand bedeuten und das ist frei nach Grönemeyer der Tod.

Wenn man eine seiner Berufungen gefunden hat, lebt man im Flow, ist dadurch erfüllt und nimmt die Menschen in seinem Umfeld automatisch mit auf die Reise. Denn du denkst anders, du verhältst dich anders, du versendest eine ganz andere Energie, hast ganz andere Schwingungen.

Das beeinflusst natürlich die Menschen um dich herum, die deine Energie empfangen und sie verhalten sich dir gegenüber ganz anders. Sie verhalten sich allgemein anders und übertragen so diese positive Energie weiter auf andere Menschen, ein wunderbarer Effekt.

Du denkst jetzt vielleicht, was hat sie sich da schon wieder ausgedacht? Ich habe mir das nicht ausgedacht, sondern selbst erfahren. Seitdem ich mein Leben und mich geändert habe und davon berichte, durfte ich schon viele Leben positiv beeinflussen, was mich so unendlich glücklich macht.

Würden das alle Menschen machen: die unbequeme Aufgabe annehmen und sich nicht einfach den gesellschaftlichen Vorgaben und Grenzen hingeben…Schule, Ausbildung, Job, Rente…so wäre unsere Welt erfüllter und die Kreise würden viel schneller gezogen, wie eine Lawine.

Es würde weniger Kriege, Kriminalität und Ausbeutung geben…unsere Egos hätten viel weniger Chancen sich durchzusetzen.

Die Menschen wären glücklicher, zufriedener, erfüllter und würden damit auch mit unserer Mutter Erde viel verantwortungsvoller umgehen. Und so wäre sie auch noch für die nachfolgenden Generationen ein guter Platz zum Leben.

Nennt mich naiv, aber ich glaube da entsteht gerade etwas, nein ist schon entstanden und entwickelt sich gerade weiter. Zieht einen größeren Kreis nach dem anderen.

Immer mehr Menschen beginnen aufzuwachen und sich der Aufgabe zu stellen…daran glaube ich und das möchte ich mit unterstützen.

Deswegen, wenn du gerade an einem Punkt bist, an dem du dich unglücklich fühlst, den Sinn deines Lebens verloren hast und nicht weißt wie und was du verändern sollst, folge mir und meinem Konzept. Ich werde dich auf deinem Weg begleiten und dir helfen.

Hang loose und Namaste
Deine Julia